Rosen & Knochen - Christian Handel


Hallo ihr ♥

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Ich habe heute mal wieder eine Rezension für euch. Viel Spaß beim lesen!

Informationen zum Buch

Titel: Rosen & Knochen
Autor/in: Christian Handel
Genre: High Fantasy, Märchenadaption
Seitenanzahl: 157 Seiten 
Die Hexenwald-Chroniken 1
Verlag*: Drachenmond
Preis: 12,00€ [D] Taschenbuch
Erschienen: 06.09.2017

Inhalt

Fürchtest du dich, bei Mondschein das Grab einer Hexe zu betreten?
Unter dem Decknamen Schneeweißchen und Rosenrot ziehen die Dämonenjägerinnen Muireann und Rose durch die Lande. Sie bekämpfen Trolle, retten Jungfrauen vor Wassermännern und vertreiben Kobolde aus Mühlen und Bauernhäusern.
Als sie von den Bewohnern eines kleinen Dorfs angeheuert werden, den spukenden Geist einer Hexe unschädlich zu machen, geraten sie allerdings in ein alptraumhaftes Abenteuer, das sie an ihre Grenzen führt. Und das ein gut gehütetes Geheimnis ans Licht bringt, das eine von ihnen vor der anderen gern für immer verborgen hätte...


Gestaltung

Rein von der Gestaltung her ist das Buch der absolute Traum und das von innen und außen! Ehrlich gesagt bin ich auch nur wegen dem Cover auf das Buch aufmerksam geworden.
Vorne auf dem Cover werden meiner Meinung nach die beiden Hauptpersonen dargestellt, was wirklich sehr gut gemacht worden ist. Zudem gefällt mir auch die "Rahmengestaltung", welche das Buch optisch nochmal abrundet. Insgesamt wirkt alles sehr düster, gruselig und geheimnisvoll, was mir mehr als nur zusagt!

Auch die innere Gestaltung des Buches ist einfach nur der Wahnsinn! Auf jeder einzelnen Seite sind diese dürren Äste vom Cover zu finden, welche das Geschriebene einkreisen. Somit hat es den Anschein, als ob die Worte von den Ästen gefangen werden und passt daher auch perfekt zu der Situation im Buch. Also alles in allem eine Gestaltung, welche nicht nur wunderschön ist, sondern auch wirklich perfekt zu dem Inhalt des Buches passt.

Meine Meinung 

Ich sitze gerade vor einer leeren Seite und weiß gerade überhaupt nicht, wie ich mit dieser Rezension anfangen soll...
Am besten bei den Grundlegenden Erscheinungen des Buches, die- ich so bisher noch nicht kannte. Zum einen wären da die Kapitel, die es in diesem Sinne überhaupt nicht gab. Das Buch wurde im einen Rutsch erzählt, jedoch wurden ab und zu mal Abschnitte gemacht und bei jedem neu beginnenden Abschnitt wurde wie in den Märchen der erste Buchstabe größer geschrieben. Somit hatte man eine kleine Unterteilung, was mal etwas völlig neues war.
Zudem gibt es im hinteren Teil des Buches nach der "Hauptgeschichte" noch eine Kurzgeschichte rund um die "Hexenwald-Chroniken".

Kommen wir nun am besten zu dem Schreibstil des Autors, der sich für mich anfangs sehr schwer hat lesen lassen. Da es mein erstes Buch von Christian Handel war, wusste ich nicht worauf ich mich einstellen musste und demnach habe ich ein paar Seiten gebracht, um mich wirklich mit dem Schreibstil anzufreunden.
Ansonsten hat er mir dann aber ganz gut gefallen. Geschrieben hat er Anfangs aus der Ich-Perspektive, jedoch wurde es am Ende auch einmal kurzzeitig zu einen Wir-Perspektive, was mich einfach nur verwirrt hat.

Die Geschichte hinter dem Buch hat mir an sich ganz gut gefallen und war soweit auch interessant, nur war sie etwas anders, als ich sie mir vorgestellt habe. Dies war jedoch nicht unbedingt negativ anzusehen. Grob zusammengefasst war es eine andere Erzählung von Hänsel und Gretel mit dem Unterschied, das Schneeweißchen und Rosenrot die Hauptrollen dabei spielten.
Da man das Märchen kennt, konnte man sich die Dinge bis zu einem gewissen Punkt schon vorstellen, jedoch wurde man immer wieder mit neuen Perspektiven überrascht.
An sich war es spannend, teilweise ziemlich brutal aber vor allem hat die Magie in diesem Buch eine große Rolle gespielt.

Geschrieben wird aus der Sicht von Schneeweißen und trotzdem erfährt man anfangs nur etwas von Rosenrot. Beide heißen mit richtigem Namen eigentlich Murieann und Rosalie (Rose) und sind ein Paar, worüber ich Anfangs sehr überrascht war, weil ich angenommen habe, dass sie wie im Märchen Geschwister sind.
Die beiden sind zusammen wirklich ein gutes Team als sie versuchen, hinter die Geschichte der Hexe zu kommen und obwohl im laufe des Buches etwas aufgedeckt wird, schaffen sie es doch irgendwie zusammen zu bleiben. Insgesamt haben mir die beiden als Protagonistinnen gut gefallen.

Das Ende jedoch war zu Anfang einfach nur verwirrend und absolut seltsam. Wäre es so geblieben, wüsste ich nicht, was ich so von dem Buch gehalten hätte. Gott sei Dank hat sich dann aber alles soweit erklärt, was es in meinen Augen relativ sinnvoll gestaltet hat.

Die Kurzgeschichte im hinteren Teil des Buches hatte Ansätze von "Rumpelstilzchen" und "dem Rattenfänger von Hameln", der aber jedoch wie in der Hauptgeschichte keine Ratten, sondern Kinder lockt. Die paar Seiten war, wie der Rest des Buches ziemlich brutal und wieder einmal ist der Böse bisher mit seinen Machenschaften davon gekommen.

Neben der Kurzgeschichte gab es auch noch einige Seiten, welche dem Nachwort gewidmet wurden. Leider aber war es für mich einfach nur überflüssig und daher habe ich sie wenn überhaupt nur überflogen....

Insgesamt habe ich mir ehrlich gesagt mehr von dem Buch erhofft und bin ein kleines bisschen enttäuscht worden. Jedoch war es natürlich nicht schlecht und daher sollte sich jeder, den das Buch anspricht, eine eigene Meinung bilden, so wie ich es getan habe.
So schwer es mir auch fällt, ich gebe dem Buch und somit der Geschichte 3 Sterne.



Bewertung 
3 von 5 ⭐





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